Corporate Design und Farbe (Farbe erfolgreich einsetzen in 11 Folgen)
Nutzen Sie die Macht der Farben
Folge 6 – Der Farbkreis
Zeigen Sie Farbe!

© Foto: www.aboutpixel.de/clirix
Der Farbkreis nach H. Küppers
:
Küppers bezeichnet die physiologische Gesetzmäßigkeit,
nach der das Sehorgan arbeitet, als das Grundgesetz der Farbenlehre.
Er unterscheidet elf Farbmischgesetze. Unter anderem
formulierte er das „Gesetz der Integrierten Mischung“,
das für deckende Farbmittel gilt.
Urfarben: Die drei Empfindungskräfte des Sehorgans,
die zu den Basisempfindungen Orangerot (R). Grün (G) und Violettblau
(B) führen, bezeichnet er als Urfarben. Wird keine Urfarbe aktiviert,
ist die Basisempfindung im Sehorgan Schwarz (K).
Grundfarben: Aus den drei Urfarben ergeben sich acht
mögliche extreme Farbempfindungen, die er Grundfarben nennt. Er bezeichnet
sie mit den eindeutigen und unverwechselbaren Farbnamen und den internationalen
Abkürzungen Weiß (W), Gelb (Y=yellow(engl.), Magentarot (M),
Cyanblau (C), Orangerot (R), Grün (G), Violettblau (B) und Schwarz
(K). Alle acht Grundfarben müssen vorhanden sein, wenn mit deckenden
Farbmitteln gearbeitet wird, da sich nach seiner Erkenntnis keine von
ihnen durch Mischung anderer Farben hervorbringen lässt.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Harald_K%C3%BCppers
Der Farbkreis nach J. Itten

J. Itten differenzierte durch die Komplementärfarben Orange, Grün und Violett und stellte sie, wie Goethe, in einem Farbkreis dar. Weiß und Schwarz bezeichnete er als „Nicht-Farben“.
Sein dreidimensionales Ordnungsmodell der Farben war die Kugel, die Philipp
Otto Runge im Jahre 1810 entwickelt hatte. Auf der Grundlage der Idee
seines Lehrers Adolf Hölzel stellte er seine Theorie der „Sieben
Farbkontraste“ auf, die die gegenseitige Abhängigkeit und Beeinflussung
von Farben untereinander darstellt:
• 1 Hell-Dunkel-Kontrast
• 2 Kalt-Warm-Kontrast
• 3 Farbe-an-sich-Kontrast
• 4 Qualitätskontrast
• 5 Quantitätskontrast
• 6 Komplementärkontrast
• 7 Simultankontrast
Quelle und Näheres unter http://de.wikipedia.org/wiki/Farbenlehre
Küppers Kritik an Ittens Farbtheorie:
Laut Küppers sind die drei von Itten so genannten Grundfarben Gelb,
Rot und Blau, welche im Farbkreis ein Dreieck bilden, gar keine Grundfarben.
Ittens Rot, Blau und Gelb sind Sekundärfarben.
Das Itten-Blau ist eine Mischung der Grundfarben Cyan und Violettblau,
das Itten-Rot ist eine Mischung der Grundfarben Orangerot und das Itten-Gelb
kommt der Grundfarbe Gelb zwar nahe, ist aber eine Mischung aus der Grundfarbe
Gelb, der etwas von der Grundfarbe Orangerot beigemischt ist.
Ittens Komplementärfarben geben in ihrer Mischung nicht Grau, sondern bunte Tertiärfarben.
Ferner fehlen Weiß und Schwarz, sie sind keine Nichtfarben, sondern
gleichwertig zu den bunten Farben.
Aus diesen Gründen wirft Küppers Itten vor, seine Mischungen
gar nicht selbst ausprobiert zu haben.
Weitere Farbtheorien:Auch Johann Wolfgang von Goethe hat einen Farbkreis.
entwickelt
Von Alfred Hickethier gibt es einen Farbwürfel.
Quelle:
http://lehrerfortbildungbw.de/kompetenzen/gestaltung/farbe/systeme/itten/
http://lehrerfortbildungbw.de/kompetenzen/gestaltung/farbe/systeme/kueppers/index.html
http://www.kuepperscolor.de
Lesen Sie in Teil VII
• Der Farbkontraste
Farb-Tutorial Teil I
![]()
Farb-Tutorial Teil II
![]()
Farb-Tutorial Teil III
![]()
Farb-Tutorial Teil IV
![]()
Farb-Tutorial Teil V
![]()
Farb-Tutorial Teil VI
![]()
Farb-Tutorial Teil VII
![]()
Farb-Tutorial Teil VIII
![]()
Farb-Tutorial Teil IX
![]()
Farb-Tutorial Teil X
Gesamtübersicht (PDF-Datei,
77 K)
Benötigen Sie ein Logo und/oder Geschäftsdrucksachen,
haben Sie Fragen zum Corporate Design oder
suchen Sie jemanden zur Gestaltung und
Umsetzung einer erfolgreichen Website?
Dann sind Sie hier richtig.
Rufen sie einfach an unter der Nummer (07 31) 9 21 33 93.
Webdesign
Grafik und Design
Suchmaschinenoptimierung
Business Farb-Screening und Farbcheck
Qualitätsgarantie












