Corporate Design und Farbe (Farbe erfolgreich einsetzen in 11 Folgen)
Nutzen Sie die Macht der Farben
Folge 8 – Farbmischungen
Zeigen Sie Farbe!

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Farbmischungen
Je nachdem, ob wir es mit farbigem Licht oder mit Farbsubstanzen
(Körperfarben) zu tun haben, unterliegt die Farbmischung bestimmten
Gesetzen.
Die zwei wesentlichen Farbmischgesetze sind die der additiven
Farbmischung und der subtraktiven Farbmischung.
Die partitive Farbmischung als dritte Mischungsart findet
im Auge statt. Hier geht es um sehr eng beieinander liegende Farben oder
verschiedene Farben, die in schneller Abfolge hintereinander erscheinen.
Das Auge kann die einzelnen Farben nicht mehr unterscheiden, es findet
eine additive Farbmischung statt. Beispiel dafür sind Farbmonitore
oder Farbkreisel in Bewegung.
Additive Farbmischung
Die additive Farbmischung hat mit farbigem Licht zu tun. Als Grundfarben dienen hier Rot, Grün und Blau – entsprechend den drei Zapfentypen der menschlichen Netzhaut.
– Aus einer Mischung von Rot mit Grün entsteht Gelb,
– aus Grün und Blau entsteht Cyan
– aus Blau und Rot entsteht Magenta.
– Kommen alle drei Farben in voller Intensität und gleichen Anteilen
zusammen, ergänzen sie sich zu Weiß.
Farbfernsehen und die Farbdarstellung am Computer-Bildschirm funktionieren nach dem prinzip der additiven Farbmischung. Wir kennen es als RGB-Modell (RGB = Rot, Grün, Blau).

Subtraktiver Farbmischung
Bei der subtraktiven Farbmischung haben wir es mit Körperfarben,
also Farbsubstanzen zu tun.
Als Grundfarben dienen hier: Cyan, Magenta, Gelb (Yellow) und Schwarz
(Key)
Verschiedene Farbsubstanzen absorbieren/reflektieren jeweils verschiedene
Wellenlängen des Lichtes. Das sichtbare Lichtspektrum reicht von ca. 380nm
bis 750nm (kurz- bis langwellig). Je mehr Farben zusammengemischt werden,
umso mehr wird das Lichtspektrum vermindert und umso dunkler wird das
Ergebnis. Von daher reden wir von der subtraktiven Farbmsichung.
– Absorbiert eine Farbsubstanz kurzwelliges Licht (Blau), reflektiert
sie lang- und mittelwelliges Licht – das ergibt im Auge Gelb.
– Absorbiert eine Farbsubstanz mittelwelliges Licht (Grün), reflektiert
sie kurz- und langwelliges Licht – das ergibt im Auge Magenta.
– Absorbiert eine Farbsubstanz langwelliges Licht (Rot), reflektiert
sie kurz- und mittelwelliges Licht – das ergibt im Auge Cyan.
– Aus einer Mischung von Cyan und Magenta entsteht Blau.
– Magenta gemischt mit Gelb ergibt Rot.
– Aus Gelb gemischt mit Cyan entsteht Grün.
Mischt man Cyan, Magenta und Gelb in voller Intensität und in gleichen
Anteilen zusammen, dann erhält man Schwarz – es wird kein Licht
mehr reflektiert.
Die Farbfotografie und der 3-Farbendruck arbeiten nach dem prinzip der
subtraktiven Farbmsichung. Beim 4-Farbendruck wird zusätzlich noch mit
einem intensiven Schwarz gearbeitet, um dem Druckbild mehr Tiefe zu geben
oder um rein schwarze Flächen nicht aus den drei Grundfarben mischen zu
müssen. Bei Grafik-Software kennen wir dieses Prinzip als CMY- oder CMYK-Modell
(CMYK = Cyan, Magenta, Yellow, Black).

Lesen Sie in Teil IX
• Internetfarben
Farb-Tutorial Teil I
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Farb-Tutorial Teil II
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Farb-Tutorial Teil III
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Farb-Tutorial Teil IV
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Farb-Tutorial Teil V
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Farb-Tutorial Teil VI
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Farb-Tutorial Teil VII
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Farb-Tutorial Teil VIII
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Farb-Tutorial Teil IX
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Farb-Tutorial Teil X
Gesamtübersicht (PDF-Datei,
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